Ablauf Mahnverfahren

1. Anwaltliches Mahnschreiben
Wenn Sie uns beauftragen, werden wir Ihren Schuldner anschreiben und ihn unter Fristsetzung außergerichtlich zur Zahlung der ausstehenden Summe auffordern.
Unsere Erfahrung zeigt, dass dieses Schreiben oft bereits zur Zahlung führt, da dem Schuldner klar wird, dass Sie es mit der Durchsetzung Ihrer Forderung ernst meinen.

2. Gerichtliches Mahnverfahren
Zahlt der Schuldner auf unser Schreiben nicht, leiten wir unverzüglich das gerichtliche Mahnverfahren ein. Dieses endet im Idealfall mit dem Erlass eines Vollstreckungsbescheides, wenn der Schuldner nicht reagiert. Der Vollstreckungsbescheid ist ein vollstreckbarer Titel und damit Grundlage für ein mögliches Zwangsvollstreckungsverfahren.

Ist bereits im Vorfeld absehbar, dass Ihr Schuldner Widerspruch gegen den gerichtlichen Mahnbescheid einlegt, kann auf das Beantragen eines Mahnbescheides verzichtet und sofort Klage erhoben werden. Damit sparen Sie Zeit.

3. Klage
Legt Ihr Schuldner gegen den Mahnbescheid Widerspruch ein, wird die Durchführung des sogenannten streitigen Verfahrens erforderlich. Dieses Verfahren ist ein Gerichtsverfahren, welches je nach Höhe des Streitwertes beim Amtsgericht oder Landgericht geführt wird.
In diesem Gerichtsverfahren vertreten wir Sie selbstverständlich.
Vor Gericht ist der Anspruch zu begründen. Ist die Forderung berechtigt, erlässt das Gericht ein Urteil, in welchem der Schuldner zur Zahlung der offenen Forderung verurteilt wird. Dieses Urteil ist ebenfalls ein vollstreckbarer Titel und damit Grundlage für eine Zwangsvollstreckung.

4. Zwangsvollstreckung
Wenn Ihr Schuldner trotz eines Vollstreckungsbescheides oder Urteils nicht zahlt, werden wir die Zwangsvollstreckung veranlassen. Dies kann die Beauftragung eines Gerichtsvollziehers sein, ein Antrag auf Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung oder die Pfändung des Bankkontos oder des Arbeitseinkommens. Zudem ist auch eine Vollstreckung in Grundstücke im Wege der Zwangsversteigerung möglich.

Comments are closed.